„Mer wooren at emme jett anders“ – so lautet das Motto des designierten Sieglarer Dreigestirns für die Session 2017.

Einen Verein, der im Sommer bei kölscher Musik in Schottenröcken, auf Bobbycars durch das Dorf brettert, Baumstämme um die Wette wirft oder mit Pfeil und Bogen überprüft, ob der persönliche Zielwasserpegel noch optimiert werden muss, trifft man nicht an jeder Ecke. Ob Jung, ob Alt – alle sind sie dann mit dabei und peinlich ist es keinem. Seit der Wiedergründung im Jahr 1993 sind die Sieglarer Junggesellen schon immer den etwas anderen Weg gegangen und sind sich bis heute treu geblieben – egal was Andere denken oder sagen. Zusammenhalt  und Einigkeit, das sind zwei wesentliche Tugenden innerhalb des Vereins, auf die man sehr stolz ist. Im Karneval wurde dieses Denken schon oft dargestellt, ob als Musketiere, Gallier oder Löörer Gentlemen. Und genau dieses Vereinsdenken, zwar anders aber stolz darauf zu sein, soll das Sessionsmotto zum Ausdruck bringen. Im Stil von William Wallace stehen die Löörer Highlander also zusammen, „jonn durch dick un dünn“, stolz auf ihre Herkunft und Lebensart. Auch der Sessionsorden aus dem Hause Kreiten spiegelt dieses Motto wieder. Auf silbernem Grund finden sich die Symbole für Prinz, Bauer und Jungfrau ebenso wieder wie das Vereinswappen und die schottische Flagge, die im übrigen einer Legende nach in einem Krieg zwischen Schotten, Pikten und Angelsachsen  im Jahr 832 n. Chr., dem Jahr in dem unser Heimatdorf erstmalig urkundlich erwähnt wurde, zum Nationalsymbol der Schotten für Freiheit und gegen Unterwerfung wurde.